• Über uns
  • Wilhelm Busch

    Das wurde im 19. Jahrhundert noch als unabänderliche Naturbedingung verstanden: Schlafmütze gegen Winterkälte im Haus.

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  • Etwas Wärme im Haus ergab sich beim Kochen

    Heizen war früher ein Nebeneffekt des Kochens. Küche im Vogtsbauernhof (Schwarzwald) beim anheizen. Die kreberzeugenden Substanzen kleben auf der Wand. Die Alten bauten besser?

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  • Die Wärmflasche

    Es gab sie auch in Kupfer. Die Wärmflasche aus jener kalten Zeit, in der das Geld nur für die Beheizung weniger Räume im Haus reichte.

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  • Kältemittel für den Rücken

    Auch ohne Königssohn: Lehnstühle hielten hinten warm. Das macht heute die Dämmung.

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  • Alkoven: Schlafen im Eigengeruch

    Die Alten kämften mit der Kälte: Der Alkoven - Schlafen in Eigengeruch und eigener Abwärme vor 100 Jahren.

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  • Sparwanne

    Kurioses: Junkers Sparwanne kam mit 80 statt 180 Litern Wasser aus. Aber wurden dann nach  Vater`s Bad auch die Kinder noch sauber?

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  • 1920: 90 % Kohle beim Heizen

    Wärmemarkt 1920 - Der Anteil der Gebäudeheizung am nationalen Kohlenverbrauch betrug ein Drittel.

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  • Fachwerk als Holzsparbauweise

    Mit der Holzsparbauweise Fachwerk endete der historische Holzbau in Deutschland im 19. Jhdt.  Frieren gehörte zur Bauweise und volle Beheizung war unbezahlbar. (Bild: Rosenthal bei Kassel)

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  • Brennstoffpreise 1936

    Holz und Kohlen hatten ihren Preis. Im Mittelalter lag die Teuerung des Holzes über der Inflationsrate. Preise für Heizenergien 1936 (Breslau) Gilt für 100.000 kcal = 1,2 Liter Heizöl.

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  • 1939: Innendämmung von Fachwerk

    Erste Versuche: Innendämmung für Fachwerkbauten 1930  von Heraklith. Man findet sie noch heute bei Umbauten.

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  • Die "Normalwand" - heute ein Sanierungsfall

    Ab 1850 löste der Massivbau den Holzbau ab. "Normalwand" wurde  die  38 cm dicke Vollziegelwand mit U 1,6 W/(m²K) genannt. Wird sie heute gedämmt, hört man wieder: Dämmt nicht zuviel...

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  • 1921: Die "warme Wand"

    In der Kohlenkrise nach dem 1. Weltkrieg zeigte die Ausstellung "Die warme Wand" von 1921 rechts Wände mit Torfdämmung und links die energievergeudenden Vollziegelwände. Die Ideen sollten erst 60 Jahre später umgesetzt werden.

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  • Brennstoffeinsparung im Krieg

    Energiesparen ging hierzulande immer nur im oder nach den Kriegen: Strom sparen in der Nazizeit. 

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  • 1945: Vertane Chance

    Der Wiederaufbau 1949 diente der Wohnraumbeschaffung. Die energiesparende Architektur blieb auf der Strecke. Ein hygienisches Memorandum setzte erneut auf die "Normalwand". 

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  • Ungesunde Mischung: Zentralheizung + ungedämmte Bausubstanz

    Ende der 1950ziger Jahre kam die Zentralheizung, dank besserer Einkommen. Der Heizenergieverbrauch stieg  auf bis zu 30 Litern Heizöl pro m² Wohnfläche steil an.

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  • Das Ergebnis in natürlicher Thermografie

    Über die Gebäudehülle verloren unsere Gebäude massenhaft Energie. Der Wärmeverlust taut hier das Dach ab - mit wertvollem Öl.

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  • Fertighaus der siebziger Jahre

    Ältere Fertighäuser waren schon besser gedämmt, aber nicht wirklich gut. Die Thermografie zeigt die Wärmeverluste.

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  • Thermografie zeigt Schwächen

    Links gedämmtes Niedrigenergiehaus, rechts die üblichen Wärmeverluste eines 1960ziger Jahre Hauses.

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  • Der Weckruf

    Schon zwei Jahrzehnte nach Einführung der Ölzentralheizung forderte 1974 die Ölkrise das energiesparende Bauen ein.

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  • Die falsche Antwort: Kollektoren statt Konzept

    Der Sonnenkollektor  wurde Sinnbild des Energiesparens. Aber mit meist nur 4-6 m² pro EFH erzielte man nur eine Ersparnis von 140-200 Litern Heizöl im Jahr, bei Jahresverbräuchen um 3.000 Litern.

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  • Die falsche Antwort: Glas- statt Solararchitektur

    Die frühe Solararchitektur der achtziger Jahre war ohne Konzept und erfolglos. Heute bietet das Sonnenhaus-Institut gut gedämmte Gebäude mit solarem Heizbeitrag bis zu 40 kWh/(m²*a) .

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  • 1980: Neue Architektur radikal gedacht

    Die Architektur sollte um 1980 die Gesellschaft verändern - dann änderte die Gesellschaft die Architektur. Heute bauen die Stararchitekten klimatisierte Glashäuser und der BDA wünscht sich eine Rückkehr zum autochthonen Bauen. 

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  • Die Lösung: Wärmeschutz und Solarenergie als Einheit

    Langsam wurde klarer: Ein erfolgreicher Einsatz der Solarenergie in der Gebäudeheizung erfordert einen geringen Heizenergieverbrauch Der lässt sich nur durch  eine hervorragende Gebäudedämmung erzielen .

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  • Erfolgreich: Erstes Niedrigenergiehaus 1989 in Hessen

    Nun kamen die Erfolge im Konzept:  Das erste Niedrigenergiehaus in Hessen weist seit 1989  einen Heizenergieverbrauch von 6 Liter Heizöl pro m² Wohnfläche und Jahr auf, zwei Drittel weniger als nach  WSchVO 1984 errichtete Häuser.

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  • Erfolgreich: Erstes Passivhaus 1990 in Hessen

    Das physikalische Optimum, erbaut 1990: Das erste Passivhaus Deutschlands verbraucht Jahr für Jahr nur 1 m³ Erdgas pro m² Wohnfläche  für die Heizung. Ein aus dem Stand erfolgreiches Konzept.

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  • 1990: Die erste Dämmung mit 12 cm Dicke am Altbau

    Gebäudebestand  1992: Die allererste 12 cm dicke Außenwanddämmung im Bestand - dem damaligen Projektleiter von "ProKlima" Hannover, Manfred Görg sei gedankt.

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  • Die atmende Wand wird entzaubert

    Schöner Nebeneffekt der Dämmung: Schimmel in kalter Raumecke - rechts durch Dämmung behoben. Oder ist mehr Behaglichkeit der Haupteffekt? 

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  • Wärmebilanzen zeigten die Handlungsmöglichkeiten

    Energieieinsparung wurde planbar: Wärmebilanzrechnungen zeigen das Einsparpotenzial  für jedes Haus

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  • Wärmedämmung amortisiert sich zweimal

    Eine wirtschaftliches Konzept: Wärmeschutz amortisiert sich mit einer langen Gewinnzone.

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  • Wärmedämmung spart ihre eigene Ressourcenbasis an

    Viele Vorurteile gegen das neue Bauen: Dämmstoffe sparen ihre Herstellungsenergie über ihre Lebensdauer bis zu 200-mal ein. Sie sind die Lösung, nicht das Problem. 

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  • Brandverlauf wird von der Brandlast vor dem Haus bestimmt

    Kaiserslautern: Brandherd vor einer ungedämmten Fassade erfaßte das ganze Haus.  Bei gedämmten Fassaden soll dafür die Dämmung verantwortlich sein. Die Größe der Brandquellen vor den in den Medien gezeigten brennenden Häusern glich Osterfeuern.

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  • Hier brannten 100 m³ Dämmstoffe - vor dem Haus

    Frankfurt 2012: Abgebrannt war die Dämmung im Bereich der roten Fläche, deshalb sollte sie am Brand Schuld sein. Die Brandursache war aber Baumaterial, das 1 Meter vor dem Haus brannte. Erkennen Sie den Widerspruch zum ungedämmten Haus in  Kaiserslautern?

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  • Was richtet ein Osterfeuer vor dem Haus an?

    Ein solches Feuer 1 m vor dem Haus steckte in Frankfurt Adickesallee die Fassade an. Noch größer war der Brand vor den Häusern in Delmenhorst , Welche Rolle spielten also die brennbaren Dämmstoffe?

    Foto: Jeff Marc, Pixabay
  • Baukultur und Dämmung

    Baukultur: Neue Vorhangfassade über der Ornamentik eines Gründerzeithauses. Ist das Material Schuld oder der Geschmack des Besitzers? Die Fassadenornamentik war übrigens schon zur Bauzeit als Stilmaskerade  in der Kritik.

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  • Sonnenschutz und Wärmeschutz

    Temporärer Wärmeschutz + Dämmung vermeidet Klimaanlagen

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  • Fenstergröße zeigt den Reichtum der Nationen

    Glas ist teuer.  Fenster wurden mit  dem wachsendem Reichtum der Nationen immer größer. Dieses Klosterfenster reicht zur Belichtung, ist "natürlich"   verschattet und hat  eine tiefe Innenfensterbank zum Sitzen. So las der Mönch im Abendlicht und sparte Kerzen.

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  • Schnee dämmt

    Schnee dämmt wie  Dämmstoffe mit 0,045 W/(mK), aber wie hält man ihn 8-9 Monate auf dem Dach?

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  • Wandformat im Süden

    Ja die Bayern! Vollziegelwand im bayrischen Format. 29 cm Wanddicke  ergeben U = 1,76 W/(m²K). Die Wand hätte in ihrer 100 jährigen Nutzungszeit  1200 Liter Heizöl pro m²   vergeudet, hätte man dahinter nicht mehr gefroren als geheizt.

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  • Statt der Lichter ging die Kernenergie aus

    Der Umweg Kernenergie kostete das Geld, das wir für die wärmetechnische Sanierung unserer Häuser brauchen. Nun ist das Geld weg und der Energieverbrauch immer noch da. 

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  • Über uns

    Das Energieinstitut Hessen entstand aus der Energiesparforschung in Neu- und Altbau, sowie der jahrelangen Information von Hauseigentümern und Fachleuten. In unseren 18 Mio. Wohngebäuden existiert ein Heizenergiesparpotenzial über 80 %. Seine Erschließung ist Voraussetzung für die erneuerbaren Energien in der Gebäudeheizung. Der derzeitige bauliche Wandel von der Massiv- zur Dämmbauweise löst zwei große Menschheitsprobleme: Die Ressourcen- und Umweltfrage beim Bauen und die Verbesserung von Behaglichkeit und Wohngesundheit in unseren Häusern. Hierzu liefern wir Informationen.





    Spechtabwehr

    Spechtabwehr an gedämmten Fassaden

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      Wie viele Vogelarten, ziehen sich Spechte seit einigen Jahrzehnten vom Land in die Städte zurück. Die Ursachen sollten dem Land zu denken geben. Der Stadt gibt zu denken, dass sie hier Löcher in gedämmte Fassaden schlagen, die dann auch schon mal von findigen Papageien besiedelt werden, was wieder Fernsteams anzieht und die können lästig werden. Aber auch an Wänden aus Leichtziegeln gab es schon Schlagversuche. Warum Spechte das tun und was dagegen hilft, sagt unser Video. Am tierfreundlichsten ist es, die Fassade durch Nisthilfen mit Leben zu erfüllen. Besonders gut können sie in gedämmte Fassen integriert werden, weil sie dort weniger auffallen. Die Unruhe durch die ein- und ausfliegenden anderen Vogelarten mag der Specht nicht. Der Mensch muss nur Vögel an der Fassade mögen, die keine Löcher schlagen, aber vielleicht ein wenig Schmutz hinterlassen. 

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    Über uns

    Wir freuen uns, Ihnen bei Fragen weiter helfen zu können.

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