Energieinstitut Hessen
Energieinstitut Hessen

Erfolge energiesparender Bauten

Sie kommen nicht vor, die tausenden von Einsparerfolgen in Alt- und Neubau, in jener Flut von Medienberichten seit 2011. Wissenschaftliche Messreihen werden verschwiegen und ignoriert, Hausbesitzer mit ihren positiven Wohnerfahrungen sind uninteressant. Dass Wohnunsbaugesellschaften ihre Häuser seit 40 Jahren Schritt für Schritt energetisch sanieren wird beargwöhnt. Zu Wort kommen immer nur Jene, die ihre Äußerungen aus Kenntnissen von Dritten beziehen und nie eine Studie über Energiesparhäuser angefertigt haben, aber skandalisierend formulieren können.

Grundlagenstudie Einsparpotenziale im Wohngebäudebestand 1991
Diese Studie entwickelte 1991 die "Deutsche Wohngebäudetypologie" mit 46 Gebäudetypen und zeigte in einer Szenariorechnung für die damals 14 Mio. Wohngebäude ein Einsparpotenzial von 52 % allein durch Dämmassnahmen an der Gebäudehülle, bei Massnahmenqualitäten, die heute in der KfW-Förderung bereits übertroffen werden. Die Berechnungen wurden auf Basis von Energieverbrauchswerten angefertigt.
Empirische_Ueberpruefung_der_Moeglichkei[...]
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Grafik zu einer Untersuchung von 50 energetisch sanierten Wohngebäuden in Deutschland 1991
Innerhalb der Typologiestudie wurde der Erfolgsnachweis für die Energiesparmassnahmen an 50 ausgeführten Objekten vollzogen. Die Grafik gibt den Überblick, die Objekte sind einzeln in der Studie tabellarisch dargestellt.
01+02_Diagr_Vorher-Nacher-Energieverbrau[...]
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Ein Überblick - Erfolgsgeschichte energetische Sanierung von Wohngebäuden
Erfolgsgeschichte Sanierung.pdf
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Gebäudetypologie und Einsparpotenziale heute 2015
Die Wohngebäudetypologie von 1991 ist heute ein europäisches Projekt geworden. Das Institut Wohnen und Umwelt legte 2015 mit vielen europäischen Partnern Berechnungen für die jeweiligen nationalen Typologien vor. Auch diese Berechnungen basieren auf verläßlichen Energieverbrauchswerten.
DE_TABULA_TypologyBrochure_IWU.pdf
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Nutzerverhalten und Energieverbrauch
Rebound- und Preboundeffekte sind obskure Theorien, die niemnden nutzen. Denn Energiesparhäuser haben seit 1990 den Beweis erbracht, dass sie funktionieren. Wo dies in Einzelfällen nicht geschieht, muss man die Mängel suchen, die den vollen Erfolg verhindern. Sowohl ein zu üppiges Heizen auf 24 °C Raumtemperatur oder Mängel in der Lüftungsanlage sind veränderbar. Das technische Potenzial des Hauses existiert, auch wenn der volle Einsparerfolg nicht immer sofort erzielt wird.
Nutzerverhalten und Energieverbrauch.pdf
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Niedrigenergiehaus Neumünster: Effekte der Sanierung haustechnischer Mängel
Ein soeben in 1991 fertiggestelltes Niedrigenergiehaus erzielte das Doppelte des erwarteten Heizenergieverbrauchs. Die Analyse führt mehr als ein Dutzend heizungs- und lüftungstechnischer Mängel auf. Ihre Abstellung reduziert den Energiekennwert von 145-150 kWh/(m²*a) auf 83-85 kWh/(m²*a) incl. Warmwasser. So löste sich der Rebound-Effekt auf.
NEH Neumünster Heiz+Lueft-San.pdf
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MFH Frankfurt Rotlindstrasse 1
Endbericht_Baudokumentation_Rotlintstras[...]
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MFH Frankfurt Rotlindstrasse 2
Endbericht_Rotlint_Planung_Sanierung_Web[...]
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Sanierung einer Kindertagesstätte in Wismar
Die KiTa wurde mit Brennwertkessseln und Wärmeschutz im Bereich von 0,21-1,8 W/(m²K) saniert. manche Bauteilflächen blieben im Altzustand. Der gemessene Heizenergie- und Warmwasserenergieverbrauch sank um 64 % von 237 auf 86 kWh/(m²*a).
doku_Bericht_Wismar.pdf
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Neubau - Das erste Niedrigenergiehaus in Hessen nach 20 Jahren
NEH-Schrecksbach.pdf
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Studie zur Energiesparrendite für Vermieter
Endbericht_Akteursbezogene_Wirtschaftlic[...]
PDF-Dokument [5.7 MB]
Einsparpotenzial für 8 Gebäudetypen
Die Studie von 2013 berechnet auf Basis von verbrauchsbezogenen Heizenergiekennwerten das Einsparpotenzial für 8 typische EFH und RH. Die Kosten und die Wirtschaftlichkeit werden dargestellt.
Endbericht_Energetische_Sanierung_Dez201[...]
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Studie Querschnittsuntersuchung für die Wohnungswirtschaft
IWU_QBer_EnEff_Wohngeb_Nov2007.pdf
PDF-Dokument [2.1 MB]
Studie IWU Mehrkosten beim energetischen Sanieren
Kostenstudie IWU.pdf
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Energiekennwerte Niedrigenergiesiedlung Niedernhausen 1997
Die erste Siedlung in Niedrigenergiestandard in Hessen. Energieverbrauchsmesswerte aus 2 Heizperioden nach Erstbezug. Im Durchschnitt der 41 Reihenhäuser wurden 65,6 kWh/(m²*a) gemessen und 67,6 kWh/(m²*a) als Zielwert berechnet (aus den k-Wert-basierten Förderbedingungen für die Einzelbauteile).
IWU NEH-Distelweg 1997.pdf
PDF-Dokument [32.1 MB]
Studie IWU Wirtschaftlichkeit EnEV-Anforderungen im Bestand 2009
Wirtschaftlichkeit_EnEV_Bestand.pdf
PDF-Dokument [3.1 MB]
Historische Kostenanalyse mit Strukturdaten
Kostenkatalog Wärmedämmung.pdf
PDF-Dokument [4.2 MB]
Bauverein Darmstadt mit Infoprojekt
Bauverein Wirtschaftlichkeit- und Infopr[...]
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Heidelberg Passivhaus-Stadtteil
Die Untersuchung zeigt eine gute Übereinstimmung zwischen Rechen- und Messwerten. Die Energiesparziele werden erreicht.
05_heidelberg_bahnstadt_monitoring.pdf
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Untersuchung wärmetechnisch ertüchtigte Wohngebäude in Hessen
Auch diese Untersuchung zeigt: Mit der Dämmung der Hüllfläche mit 10-20 cm Dämmdicken, Zweischeiben-Isolierverglasung und Brennwertkesseltechnik werden Einsparraten knapp über 50 % erreicht. Wer mehr will muss mehr tun.
Bericht + Datenblatt Objekte 1-11.pdf
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Sanierung eines MFH-Quartiers in Berlin-Friedrichshagen
Für die Wohnungsbaugesellschaft und die Mieter ein ökonomischer Erfolg. Gemessene Heizenergie-Einsparungen von 66 % durch 20 cm Dach- und Außenwanddämmung, Kellerdeckendämmung, Dreifachverglasung und Lüftungsanlagen, sowie eine Solaranlage für die TWW.
doku_Bericht_B-Friedrichshagen.pdf
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Gründerzeithaus in Hamburg
Die Sanierung zeigt: Gründerzeithäuser können bei der energetischen Ertüchtigung ihre verspielten eklektizistischen Stuckfassaden aus der Zeit des Historismus behalten. Trotzdem werden Einsparungen bis auf 50 kWh/(m²*a) Endenergie erzielt (Messwerte).
doku_Bericht_Hamburg.pdf
PDF-Dokument [41.8 MB]
Sanierung Pfarrzentrum Ulm
Ein Pfarrzentrum mit Kirche,Pfarraahaus, gemeindehaus und Kindergarten wurde energetisch aufgewertet mit Vakuumpaneelen auf der Fassade (u-Wert 0,28 W/(m²K)), Flachdachdämmung usw. und Modernisierung der Heizung. Der Heizenergieverbrauch sank von 190 kWh/m²*a) auf 24-96 kWh/(m²*a) je nach Gebäudenutzung.
doku_Bericht_Ulm.pdf
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Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes über den Niedrigenergiestandard
Freiburg Rieselfeld ist ein Stadtteil in Niedrigenergiebauweise, der auf 65 kWh/(m²*a) geplant und ab 1996/97 errichtet wurde. Die 3 Punkthäuser der ZVK lagen in den Messungen bei 56 kWh/(m²*a), ein umgekehrter Reboundeffekt. Dr. Braun zeigt aber noch mehr Vorteile des NEH-Standards.
Freiburg Riesefeld 2000 Dr. Braun.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]
Sanierung zweier MFH in Karlsruhe
Sowohl die Mieter wie auch die Wohnungsbaugesellschaft sind zufrieden. Die Einsparung liegt bei 50 %, der Ausgangs-Energiekennwert lag bereits tief bei 100 kWh/(m²*a). Und trotzdem akzeptieren die Mieter die Mieterhöhung, weil es ihnen die Einsparung plus die aufgewerteten Häuser samt verbesserten Wohnumfeld wert sind.
doku_Bericht_Karlsruhe.pdf
PDF-Dokument [5.6 MB]
DENA-Studie Verbrauchsauswertung des Effizienzhausprogramms
Die Studie wurde 2013 vorgelegt und dokumentiert das dena-Effizienzhausprogramm im Bestand. 52 MFH und 11 EFH wurden ausgewertet. Der gemessene Sanierungs-Energieverbrauch aller 63 Objekte liegt im Mittel bei 54 kWh/(m²*a), ohne Warmwasser.
2013_03_dena-Studie_Verbrauchsauswertung[...]
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Sanierung eines Altenheimes (Hochhaus)
Die gemessenen Heizenergie-Verbrauchswerte nach energetischer Sanierung liegen bei 45-54 kWh/(m²*a), vor der Sanierung bei 190 kWh/(m²*a). Erfolglosigkeit sieht anders aus.
doku_Bericht_S-Sonnenberg.pdf
PDF-Dokument [29.5 MB]
Sanierung eines MFH in Nürnberg
05_sanierung_jean-paul-platz.pdf
PDF-Dokument [7.0 MB]
Passivhausinstitut (Prof. Feist) zu Verbrauchs- und Bedarfsenergiekennwerten
Der Passivhausstandard ist ein ehrgeiziges und lohnenswertes Ziel. Mit dem Passivhaus als physikalischem Energiesparoptimum sind wir auf der Zielgeraden. Um solch niedrige Energiekennwerte zu erreichen ist ein hoher Exaktheitsgrad erforderlich und müssen die Nutzer mitmachen. Aber trotz mancher Störeinflüsse: Im Mittel erreichen wir die Zielwerte gesellschaftlich und wo es noch klemmt, liegt das oftmals an einer falsch eingestellten Haustechnik.
Passivhaus-Institut zu Verbauchs- und Be[...]
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