Energieinstitut Hessen
Energieinstitut Hessen

Schwere Wetter

Seit 2011 haben die Medien die Energieeinsparung entdeckt. Vorher waren wir froh, wenn einzelne Berichte über unser Thema erschienen. Heute reißen die Berichte nicht mehr ab, allerdings in negativer Form. Unser  "thermodynamisches" Thema, lässt sich nun noch schwerer vermitteln. Die Verunsicherung der Hauseigentümer hat zugenommen. Die Wärmewende, die für alle einen Nutzen bringt, erscheint als tödliche Gefahr oder sinnloses Unterfangen.

Wir stellen auf dieser Seite deshalb Informationen zu den Themen zusammen, unter der die Kampagne gegen die Energieeinsparung im Allgemeinen und die Wärmedämmung im besonderen läuft. Wohl wissend, das wir gegen die mediale Macht nicht ankommen. Aber die Wahrheit geht ihre eigenen Wege.

 

Besonders auffällig ist: Zu Wort kommt in den Medien immer nur eine Seite. Ist alles unsinnig, teuer, brennt, veralgt, verschimmelt, geht kaputt, brauchen wir nicht. Die Forscher, die 35 Jahre lang an zehntausenden von Häusern das Gegenteil zeigten und darüber Berichte veröffentlichten, werden zu Lobbyisten erklärt, ihre Forschungsberichte nicht gelesen. Die alte journalistische Regel, Pro und Contra oder drei Beweise, scheint außer Kraft gesetzt. Wie diese Kampagne das Urteilsvermögen herabsetzt, sah man am Brand des Grenfell-Tower: Obwohl kein Polystyrol auf der Fassade verbaut war, glauben heute alle Deutschen, dieses hätte den Brand verursacht. Warum hinterfragt kein Journalist die Stimmigkeit der WDVS-Brandereignisliste eines Feuerwehrverbandes, warum fällt niemanden auf, dass es interviewbare Brandschutz-Lehrstuhlinhaber an deutschen Hochschulen gibt oder das Deutsche Institut für Bautechnik und 16 brandschutzverantwortliche Beamte in Ministerien der Bundesländer? Wer befragt diese? Warum kommen immer nur Feuerwehren zu Wort und hier wieder meist dieselbe Person? Warum werden ein Hildesheimer FH-Professor und ein bayrischer Architekt zum "Kronzeugen" der Medien gegen die Wärmedämmung? Beide haben hierzu weder geforscht noch jemals auch nur eine einzige wissenschaftliche Veröffentlichung vorgelegt. Warum darf die hessische Architektenkammer gegen Polystyrol aus brandschutztechnischer Sicht wettern, und sich gleichzeitig  für die Verschlechterung der Brandschutzanforderungen an Fluchtwege in Holzhäusern einsetzen? Warum kümmert sich Niemand um die Kenntnis der Brandverläufe in Gebäuden, die weit wichtiger sind, als das Material? Manche Völker leben überwiegend in Holzhäusern, ohne durch Brände dezimiert zu werden.

Lesen Sie also mit Freude unsere Zusammenstellung von Informationen. Sie ist Lobbyismus für den Klimaschutz, für ein behaglicheres Wohnen, für die Verdrängung von Öl und Gas durch gute Ideen für eine Welt ohne Kriege und Flüchtlinge, denn längst kommen Menschen zu uns, die vor dem Ölkrieg im Nahen Osten fliehen müssen, während wir Öl und Gas zu flüchtiger Heizwärme umwandeln, die durch ungedämmte Außenbauteile schnell wieder verloren geht. Das halten wir für normal und das Gegenmittel Wärmedämmung für gefährlich und zu teuer.